Zeitmanagement

Ach du liebe Zeit...

Ein unglaublich wichtiges und doch meist vernachlässigtes Thema ist das Zeitmanagement. Gerade wenn es darum geht, Ordnung zu halten und das Chaos nicht wieder überhand nehmen zu lassen, ist es wichtig, gut geplant zu haben.

In einer Zeit, in der es immer schnell gehen muss und einem die Termine manchmal nur so um die Ohren fliegen, ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich die Zeit einzuteilen. Denn ansonsten versinken wir schnell wieder im Chaos – nicht nur materiell, sondern auch psychisch. Aber wer sich gut strukturiert, kann sich viel Stress ersparen. Hier gebe ich dir einige Tipps weiter, wie dir das gelingen kann:

1

Aufschreiben

Das A und O für ein gutes Zeitmanagement: Schreibe dir alles auf. Alles, was erledigt oder eingekauft werden muss, deine Ideen und Termine. Denn alles, was aufgeschrieben ist, musst du dir nicht mehr merken, sondern kannst deine Gedanken anderem zuwenden – ohne Angst, etwas vergessen zu haben. Ob du das  elektronisch, beispielsweise mit der Microsoft To Do-App machst, oder physisch, zum Beispiel in Form eines Bullet Journals, ist dabei natürlich ganz dir überlassen. Finde heraus, was zu dir passt.

2

Planen

Mache dir jeden Tag eine Liste und schreibe dir alles wichtige für den Tag auf: Welche Termine stehen an? Was muss ich heute dringend erledigen? Was mache ich, wenn ich noch Zeit habe? Denk auch daran Pausen und Zeit für dich einzuplanen. Auch hier gibt es tolle Tools und Apps, die dir dabei helfen können.

3

Aufschieberitis

Wer kennt es nicht? Diese Dinge, die man erledigen sollte, aber es gibt keine begrenzte Zeit, bis wann. Und eigentlich möchte man das auch nicht erledigen, aber irgendwie muss man es ja doch machen. Und dann geschieht es: Man schiebt es ewig vor sich her. Leider gibt es keinen Weg darum herum: Du musst in den sauren Apfel beissen, und den Punkt erledigen. Du hast einige solcher Punkte? Nimm dir jeden Tag nur einen Punkt aus dieser Liste vor und mach ihn! Als Motivation kannst du dir vorstellen, wie es dir geht, wenn es endlich erledigt ist (oder du gönnst dir etwas anderes).

4

Prioritäten setzen

Gerade auch im Berufsleben ist es wichtig, ein gutes Prioritätenmanagement zu besitzen. Aber auch im Führen eines Haushaltes ist das wichtig. Wäsche waschen ist nun mal dringender als Fenster putzen. Nimm dir jeweils drei Punkte aus deiner To Do-Liste, die du am dringendsten erledigt werden müssen. Danach kannst du dich den anderen Erledigungen zuwenden. Es fällt dir schwer Prioritäten zu setzen? Dann versuche es mit dem Eisenhower-Prinzip (mehr dazu in meinem Insta-Feed).

5

Routinen

Und da sind sie wieder, die Routinen. Aber es lohnt sich, bei immer wiederkehrenden Aufgaben, sie zur Routine zu machen. Einerseits beanspruchen sie so deine To Do-Liste nicht mehr, andererseits stresst es dich nicht mehr, diese Punkte zu erledigen. Schliesslich sind sie zur Routine geworden und du musst dir gar keine Gedanken mehr darum machen, ob du sie tust oder nicht. Denn du tust sie einfach!

Das sind nur einige Gedanken dazu, wie du dein Zeitmanagement besser in den Griff bekommst. Es braucht etwas Überwindung und auch ein wenig Zeit, bis man die passenden Methoden gefunden hat – aber es lohnt sich auf jeden Fall!