Die erste Märzwoche ist bereits vorbei und der Frühling liegt in der Luft! Die längeren und wärmeren Tage und auch das schöne Wetter locken die Leute wieder nach draussen, um möglichst viel Vitamin D aufzusaugen und die Natur zu geniessen.
Der Frühling ist oft die Jahreszeit, in der viele den «Frühlingsputz» machen. Das Erwachen der Natur gibt uns das Gefühl eines Neubeginns, was uns auch dazu veranlasst, in unseren eigenen vier Wänden einen kleinen «Neubeginn» zu starten. Also werden das Haus oder die Wohnung von oben bis unten komplett gereinigt, Fenster werden geputzt und es wird ausgemistet. Wobei hier bereits der erste Haken kommt: Putzen ist nicht gleich Ordnung schaffen. In meinem Umfeld kenne ich einige Frauen, die lieben es regelrecht, zu putzen. Aber wehe, man öffnet eine Schranktür oder eine Schublade, da springt einen die Unordnung regelrecht an. Und genauso umgekehrt. Ich liebe es, aufzuräumen, zu sortieren und auszumisten. Aber beim Putzen muss ich mich doch oft überwinden, um den Staubsauger in die Hand zu nehmen.
Zurück zum Thema: Frühlingsputz. Aktuell befinde ich mich in Isolation, was es mir etwas leichter macht, den Frühlingsputz zu machen, da ich sowieso nicht vor die Tür darf. Trotzdem gibt es einiges zu beachten beim grossen Reinemachen!
Die Richtige Vorbereitung
Wie bei so vielem im Leben ist eine gute Vorbereitung das A und O. Überlege dir vorher, was du alles benötigst und vor allem: Was du noch zu Hause hast. Gehe nicht planlos in den Einkaufsladen und wirf Unmengen an Reinigungsmitteln und «Putzhelfern» in den Einkaufswagen – nur um dann zu merken, dass du eigentlich noch alles zu Hause hattest.
Apropos «Putzhelfer»: Wenn du vor dem Regal mit den Reinigungsmitteln stehst, stehen da auch ganz viele Dinge, die dir das Putzen leichter machen sollten. Überlege dir aber gut, ob vielleicht nicht ein anderer Gegenstand, den du bereits zu Hause hast, diesen Zweck eigentlich auch erfüllt. Denn jeder zusätzliche Gegenstand braucht Platz, Geld und Zeit…
Was möchtest du erreichen?
Überlege dir auch ganz genau, was du eigentlich mit dem Frühlingsputz erreichen möchtest. Möchtest du dein Zuhause komplett sauber machen? Oder möchtest du auch gleichzeitig ausmisten? Oder möchtest du eigentlich nur ausmisten? Was ist das Ziel der Aktion? Das hilft dir, eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, was eigentlich erledigt werden muss.
Zeitmanagement
Kennt ihr das, wenn man voller Motivation mit etwas beginnt und nach ein, zwei Stunden ist die Motivation verpufft, du bist frustriert und kapitulierst? Ich kenne das aus unzähligen Situationen, Frühlingsputz eingeschlossen. Ich habe mir deshalb angewöhnt, grosse Aufgaben in kleinere Aufgaben aufzuteilen und eine Liste dazu zu schreiben. Nimm dir auch nicht ein ganzes Wochenende vor, zu putzen und auszumisten. Plane lieber pro Raum für ein bis zwei Tage fixe Zeitblöcke ein und schreibe dir eine Liste, was du konkret machen möchtest. So weisst du genau, wann du was tun musst und die Motivation bleibt hoch.
Gönn dir auch eine Pause
Du merkst, dass du trotz Checkliste nicht mehr weiterkommst? Dann gönn dir eine Pause. Mach einen kleinen Spaziergang, trinke auf dem Balkon einen Kaffee. Wichtig ist: Verlasse den Raum! Denn dann kannst du mit einem neuen Blickwinkel in die Situation zurück gehen. Vielleicht hilft dir die Pause sogar dabei herauszufinden, wo der Knopf ist, und du kannst mit neuer Motivation weitermachen.
Eins nach dem Anderen
Die «von-Raum-zu-Raum»-Methode finde ich am sinnvollsten, wenn es um den Frühlingsputz geht. Wichtig ist, dass du immer einen Raum komplett «abgeschlossen» hast, bevor du zum nächsten gehst. Erst wenn der letzte Müllsack entsorgt, und der letzte Putzlappen in der Waschmaschine ist, geht es weiter zum nächsten Raum. Vermeide es, Räume parallel in Ordnung bringen zu wollen – denn dann verlierst du schnell den Überblick und oftmals auch die Motivation.
Und zum Abschluss möchte ich dir noch folgenden Tipp mitgeben: Dreh die Musik auf beim Putzen, tanze und singe was das Zeug hält – Das zumindest steigert meine Motivation am meisten!