Über mich

Im Sommer 2020 hatte ich ein Burnout. Und plötzlich musste ich mich mit Fragen auseinandersetzen, die ich mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gestellt hatte. Wer bin ich überhaupt? Was möchte ich? Wie soll meine private und berufliche Zukunft aussehen? Denn für mich war klar: An die alte Arbeitsstelle konnte ich nicht mehr zurückkehren. 

Als ich mich dann nach einiger Zeit wieder etwas erholt hatte, war mir immer noch nicht klar, wie es beruflich für mich weitergehen soll. Ich hatte plötzlich viel Zeit und da merkte ich, dass ich gar nicht zufrieden war mit meiner Wohnung. Irgendwie störten mich plötzlich Dinge und Einteilungen, die ich früher einfach nicht beachtet hatte. Also mache ich mich daran, meine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich auf Pinterest, Instagram, Netflix und in Buchhandlungen verbracht hatte, doch ich machte mich schlau über die verschiedensten Ordnungsmethoden und schliesslich hatte ich meine Wohnung so eingerichtet, dass ich wirklich glücklich und zufrieden war. Ich konnte mich entspannen und Kraft tanken. 

Voller Stolz zeigte ich jedem Besucher, der es wollte (oder auch nicht) meine neuen Ordnungssysteme. Und als meine Tante zu Besuch war und ich ihr alles gezeigt hatte, sagte ich den Satz, der alles verändern sollte: „Wenn ich Aufräumen zum Beruf machen könnte, würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen!“

Schliesslich stiess ich per Zufall auf ein Angebot, bei dem man sich zum Ordnungscoach ausbilden lassen konnte. Ich musste nicht lange überlegen, und so meldete ich mich kurzerhand an.

Und nun stehe ich hier, mit meinem wahr gewordenen Traum, und freue mich jedes Mal riesig, wenn ich jemandem helfen kann, Ordnung in sein zu Hause und sein Leben zu bringen!

PORTRAIT ORDNUNGSCOACH SARA RITZMANN
Zu Besuch bei Ordnungscoach Sara Ritzmann, in ihrer Wohnung ist alles feinsäuberlich und übersichtlich verstaut,  am Dienstag, 28. Januar 2025. (Melanie Duchene / Schaffhauser Nachrichten)